Kurze Geschichte des Handspinnens
Überlegungen zum Spinnen lernen
Grundsätze fürs Spinnen mit dem Flügelrad
Funktionsweise des Flügelrades
Indische Buch- oder Attaché-Charkha
Grundsätzliches zu Handspindeln
Grunsdätzliches zur Spinnliteratur
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Flügelräder sind Spinnräder, die den gesponnenen Faden automatisch aufwickeln. Das Grundprinzip ist, dass eine Schnurschlaufe (der Antriebsriemen) über ein grosses Rad läuft (das Antriebsrad) und über ein oder mehrere kleine Schnurscheiben - den Spulenwirtel, den Flügelwirtel oder beide. Wenn Sie das grosse Rad bewegen (im Allgemeinen durch Treten), sorgt der Antriebsriemen dafür, dass sich der Flügel um die Spule dreht und die zu verspinnenden Fasern verdrillt. Wenn sich Spule und Flügel gleich schnell drehen, wird der Faden zwar verdreht, aber nicht aufgewickelt. Zum Aufwickeln braucht man einen Geschwindigkeitsunterschied.
Dieser Unterschied in der Geschwindigkeit, mit der sich Flügel und Spule drehen, kann auf dreierlei Weise erzielt werden:
(Der Rocken im Bild wird dazu verwendet, beim Spinnen von Flachs die Fasern geordnet zu halten. Sein (Nicht-) Vorhandensein hat auf die Funktion des Spinnrads an sich keinen Einfluss.)
Seite aktualisiert: 07 April 2007